Taido
japanische Kampfkunst

. . .  ein Weg zu Ausgeglichenheit,
Freude und Selbstvertrauen

Taido (Shizen-Taido - der natürliche Weg)
ist eine Selbstverteidigungskunst, die auf Aikido
basiert und die
traditionelle japanische
Budokünste mit
Atemtechniken und gesundheitsfördernden Techniken vereint.

Es ist für jedes Alter geeignet, da die Wirksamkeit der Techniken nicht auf Körperkraft beruht.


Taido - Trainingszeiten

Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
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6.00 – 6.30
Zen-Atmung
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6.00 – 6.30
Zen-Atmung

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-
6.45 – 7.45
Taido allgemein
-
6.45 – 7.45
Taido allgemein

10.00 – 11.00
Taido allgem. (Ulla)

9.30 - 11.00
Taido allgemein
-
-

10.00 - 11.00
Taido allgemein

15.45 - 16.45
Kinder
8 -14 Jahre
16.00 - 17.00
   Zen + Ken
Meditation + Schwert
15.45 - 16.45
Kinder
8 -14 Jahre
-
-
17.00 – 18.00
Taido Anfänger
17.10 – 18.10
Taido allgemein
17.00 – 18.00
Taido Anfänger
(Ulla)
17.00 - 18.00
Jugendliche

14 - 23 Jahre
17.15 – 18.45
Taido allgemein
18.10 – 19.10
Taido allgemein
-
18.10 – 19.10
Taido allgemein
18.10 – 19.10
Taido allgemein
-
19.15 – 20.30
Taido allgemein
-
19.15 – 20.30
Taido allgemein
19.15 – 20.30
Taido allgemein
-

Beitrag pro Monat: 
45, - €  für Berufstätige*
40, - €  -  ermäßigt*
35, - €  unter 18 Jahren*
30, - €  für Kinder, Jugendliche
Probestunde:  12, - €


* berechtigt  an beliebig vielen Taido-Trainingszeiten teilzunehmen
Die Preise für den Monatsbeitrag gelten bei Abschluss eines sechs monatigen Vertrages
Preise gültig ab 1.2.2008

Lehrer:   Kenji Hayashi    (Ulla Hayashi)


Vor ca. 35 Jahre habe ich angefangen Akupunktur, Shiatsu und andere Heilmethoden zu erlernen.
Nach dem Studium habe ich mit dem Training von Aikido, Iaido (Schwertkunst) und verschiedenen
anderen Budokünsten begonnen.
Gleichzeitig habe ich mich auch intensiv mit Zazen (Meditation)
und Misogi (shintoistische Atem- und Reinigungsübung) auseinander gesetzt.

Die Erfahrungen und Erkenntnisse, die ich in Japan erworben und nach Deutschland mitgebracht habe,
habe ich in den letzten 20 Jahren, zusammen mit meinen Schülern, durch viel gemeinsames Üben, vertieft.
Das Lehren, verbunden mit gleichzeitigem Üben und Lernen ist für mich immer mit viel Befriedigung und
Freude verbunden. Um meinen Unterricht stets fröhlich, gut und interessant durchführen zu können,
habe ich zusätzlich sehr viel für mich allein trainiert:

Im Jahr 1995 begann ich, um dem für mich spürbaren Alterungsprozess entgegen zu wirken, mit
Suburi-Übungen (schlagen mit einem Holzschwert/Eisenstange).
Nach zwei Jahren täglicher Suburi-Übungen wurde mir klar, dass alle Energie, die Kraft, Bewegung,
Atmung und auch die Gedanken meinem Körperzentrum entspringen. Dort beginnt und endet alles.
Dieser Körpermittelpunkt ist immer stark und bleibt stark, unabhängig von der Körperverfassung.
Ich habe gefühlt, dass die Energie Ki,  bzw. der Atem, von der Erde her durch die Fußsohlen in den
Körper fließt und sich im Zentrum sammelt. Von dort strömt sie durch Hände und Füße wieder nach
außen, zurück zur Erde, zum Universum.
Ich habe das am eigenen Körper wirklich gespürt. Diese Erfahrung ist nicht durch „Lernen mit dem Kopf“
möglich, sondern man muss sie, wie das Wort „Erfahrung“ aussagt, am eigenen Körper erfahren.

Ich stand nun vor dem Problem, ob meine Erfahrungen auch richtig und allgemein gültig sind,
so dass ich sie an meine Schüler weiter geben kann.
Wie wirken sich die vielen Suburi-Übungen auf den Körper aus, auf das Kreuz, die Knie usw.?
Das wollte ich erst an mir selbst durch weitere viele Übungen und Versuche feststellen.

So habe ich angefangen mein Pensum von 3000 auf 5000 - 6000 Suburi-Schläge pro Tag zu erhöhen
und habe das weitere 3 Jahre lang täglich durchgeführt. Beim Schlagen kam es mir manchmal vor,
als ob ich statt einer Eisenstange nur ein leichtes Essstäbchen in der Hand hätte, und als ob meine Füße
fliegen und ich springen würde, obwohl ich fest auf dem Boden stand.

Zusätzlich habe ich während dieser Zeit eine dreiwöchige strenge Fastenkur durchgeführt, während der ich
nur Wasser zu mir genommen habe. Auch dabei spürte ich, dass das Zentrum immer stark bleibt und nie
ermüdet, auch wenn der Körper schwach, matt und abgemagert ist.
Bei meinem täglichen 7 km langen Spaziergang war der Körper zwar müde, aber durch eine gute, gerade
Körperhaltung kam die Energie schnell wieder zurück.

Da sich aber trotz der extremen Belastung, der mein Körper ausgesetzt war, keine negativen
Auswirkungen gezeigt haben, bin ich davon ausgegangen, dass meine Techniken und Methoden richtig sind.
Deshalb habe ich im Alter von 50 Jahren aufgehört bei den Suburi-Übungen eine schwere Eisenstange zu benutzen. Ich habe nur noch ein leichtes Schwert und dann nur noch die bloße Hand benutzt.
Trotzdem konnte ich, wie vorher auch, die Stärke des Zentrums spüren.

Die natürlichen Gesetzmäßigkeiten und Erkenntnisse, die ich gefühlt habe, möchte ich in meinem
Taido-Unterricht aufzeigen und lehren.
Dadurch hoffe ich, meinen Schülern zu helfen ihre Energie zu aktivieren.
Sie sollen über Körper und Geist eine gute Kontrolle erlangen und stark und selbstbewusst werden.

Die partnerschaftlichen Taido-Übungen beinhalten nicht nur den Selbstverteidigungseffekt.
Sie bezwecken auch, mit Hilfe des Partners die Kontrolle über sich selbst und den eigenen Körper
und die Körperhaltung zu erlangen.
Eine gute Kontrollfähigkeit bewirkt, dass man sich selbst und den Partner beim Training nicht verletzt
und freundschaftlich und mit Freude zusammen übt. Das ist ein wichtiges Anliegen des Taido.

Um meine Trainingsziele zu vermitteln, verwende ich in meinem Unterricht außer
Aikido-, Schwert-, Stock- und laido-Techniken auch
Übungen aus verschiedenen Atem- und Heilmethoden.

Juli 2000, Kenji Hayashi


Wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen wünschen,
bitte mailen Sie uns: Hayashi@taido-hannover.de